Donnerstag, 22. Oktober 2015

Exklusiv: So heißt der neue Sonderbetrieb

Am Freitag wollen Landeshauptmann Arno Kompatscher und Handelskammerpräsident Michl Ebner den neuen Sonderbetrieb aus BLS, EOS, SMG und TIS der Öffentlichkeit vorstellen. Der Name der neuen Struktur war bis zuletzt gut unter Verschluss gehalten worden – und ist am Ende trotzdem durchgesickert.

Hansjörg Prast ist der Mann, der den Sonderbetrieb mit Namen "IDM - Südtirol Alto Adige" leiten soll.
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Hansjörg Prast ist der Mann, der den Sonderbetrieb mit Namen "IDM - Südtirol Alto Adige" leiten soll. - Foto: © D

Indiskretionen zufolge soll der neue Sonderbetrieb den Namen „IDM – Südtirol Alto Adige“ tragen. I steht dabei für Innovation, D für Development (engl. Entwicklung) und M für Marketing.

"IDM - Südtirol Alto Adige". Wie finden Sie den Namen?

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Innovation, Entwicklung und Marketing sind dann auch jene Schlagwörter, die für die Struktur des neuen Betriebs maßgeblich sind. „IDM“ wird in drei Hauptabteilungen gegliedert werden: Eine trägt den Namen „Development“ und wird von Hubert Hofer, heute Direktor vom TIS, geleitet. Abteilung zwei nennt sich „Sales Support“ und untersteht Markus Walder, seines Zeichens Vize-Direktor der EOS und Leiter der Abteilung International Trade Support. Die dritte Abteilung heißt „Communication“. Ihr Chef wird Marco Pappalardo, Stand heute Geschäftsführer der SMG.

Dazu kommen die Direktion und die Verwaltung. Letztere wird Andrea Zabini, derzeit Chef der Verwaltung und Buchhaltung der Handelskammer und der EOS, leiten. Generaldirektor, das steht bereits seit Monaten fest, wird Hansjörg Prast, bisher Direktor der EOS. Zum neuen Verwaltungsrat sind derzeit noch keinerlei Namen an die Öffentlichkeit gedrungen. Lediglich so viel: Der Verwaltungsrat soll in der Anzahl seiner Mitglieder recht beschaulich sein. Entscheidungen sollen so schneller getroffen werden.

Was den „IDM“-Standort anbelangt, so wird der Sonderbetrieb, in Ermangelung einer Struktur, die alle Abteilungen beinhalten kann, vorerst mit drei Standorten Vorlieb nehmen müssen. Die Direktion und die Verwaltung werden in das Gebäude der heutigen SMG einziehen, Sales Support und Communication kommen in der Handelskammer unter und die Abteilung Development zieht nach Bozen Süd ins TIS.

Der neue Sonderbetrieb gehört zu 60 Prozent dem Land und zu 40 Prozent der Handelskammer. Erklärtes Ziel der Struktur soll eine dreischichtige Förderung sein: erstens, die Förderung von Innovation und die Anwendung neuer Technologien; zweitens, die Förderung des Exports, des Verkaufs und der Werbung für Südtiroler Produkte; und drittens, die Förderung Südtirols als Wirtschaftsstandort. „IDM – Südtirol Alto Adige“ wird mit 1. Jänner 2016 in Betrieb gehen.

pg

stol