Montag, 23. März 2015

EXPO 2015: Bau des Südtirol-Stands hat begonnen

Nach wochenlangen Verzögerungen ist es nun endlich so weit: Südtirol darf bauen. Sieben Lärchenstämme – das Kernstück des Südtirol-Standes – mit einer Länge von je 16 Metern sind bereits per Sondertransport nach Mailand unterwegs.

Die Baustelle auf dem Expo-Gelände in Mailand ist bereit. Jetzt kann mit dem Bau des Südtirol-Standes begonnen werden.
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Die Baustelle auf dem Expo-Gelände in Mailand ist bereit. Jetzt kann mit dem Bau des Südtirol-Standes begonnen werden. - Foto: © LPA

Während der Eggentaler Holzspezialist Holz Pichler AG  die Baumstämme bereitstellt, zeichnet das Generalunternehmen Unionbau GmbH für die Konstruktion vor Ort verantwortlich.

Unionbau hatte vor einigen Wochen die Ausschreibung der EOS, die für den Auftritt Südtirols auf der Expo verantwortlich ist, gewonnen.

Die Zeit eilt, denn es bleiben nur noch 40 Tage bis zur Eröffnung der Expo 2015.

Dass als verwendete Holzart die Lärche ausgewählt wurde, hat neben optischen auch praktische Gründe. "Die Lärche ist das schwerste und härteste Holz unter unseren heimischen Nadelhölzern und besitzt eine hohe Elastizität und Witterungsdichte",  sagt Michl Gilli, geschäftsführender Gesellschafter der Holz Pichler AG, "daher lässt es sich gut als Konstruktionsholz verwenden."

Der Südtirol-Stand befindet sich entlang einer der Hauptachsen des Ausstellungsgeländes. Das Gebäude mit einer Grundfläche von etwa 75 Quadratmetern wird von sieben Baumstämmen getragen, parallel zu den sieben Themenbereichen, die die Südtiroler Marketinggesellschaft in Mailand als Hauptstränge dem Publikum aus aller Welt erzählen möchte Durch die aufragende Struktur von 13 Metern Höhe entsteht eine dynamische Architektur, welche die Gäste erleben und erwandern können.

Der Eingangsbereich ist vor allem der Südtiroler Küche gewidmet, die oberen Etagen bieten Gelegenheiten für einen "Erzählweg" rund um das Leitmotiv "Live the Balance". Die Besucher sollen die oberste Plattform erwandern und somit ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, wenn man in die  Höhe hinaufsteigt.

Begleitet werden sie dabei von einem Erzähler, der viel über Südtirol zu berichten weiß, über Land und Leute, über Architektur und Alltagskultur, über Innovation und Tradition, und eben auch über Latschenkiefer und Lärchen - sieben davon stehen schon bald in Mailand. 

stol