Montag, 10. Dezember 2018

Exportzahlen bleiben stabil

Im dritten Quartal des laufenden Jahres wurden Waren im Wert von 1.145 Millionen Euro aus Südtirol ausgeführt, teilt das Landestatistikinstitut Astat mit.

Deutschland und Österreich sind die wichtigsten europäischen Zielländer.
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Deutschland und Österreich sind die wichtigsten europäischen Zielländer. - Foto: © LPA

Der neusten Mitteilung des Landesinstitutes für Statistik Astat ist zu entnehmen, dass im dritten Quartal des laufenden Jahres Waren im Wert von 1.145 Millionen Euro aus Südtirol ausgeführt wurden. Dies entspricht einer Abnahme um 0,7 Prozent gegenüber demselben Quartal des Vorjahres 2017. Die Ausfuhren in die EU-Staaten sind um 0,7 Prozent gesunken, jene in die Nicht-EU-Staaten um 0,9 Prozent.

Die wichtigsten europäischen Zielländer sind Deutschland (33,4 Prozent), Österreich (10,3 Prozent) und die Schweiz (6,1 Prozent): In diese drei Länder fließt mit insgesamt 49,8 Prozent fast die Hälfte aller Ausfuhren. Unter den übrigen zehn wichtigsten Handelspartnern sticht den Vereinigtes Königreich mit der höchsten Zunahme von 19,6 Prozent hervor. Es folgen die Niederlande (+14,9 Prozent), und Frankreich (+11,2 Prozent).

Den größten Rückgang gibt es bei den Exporten nach Polen (-22,1 Prozent), gefolgt von jenen nach Spanien (-13,7 Prozent). In absoluten Zahlen verbuchen Frankreich (+6,7 Millionen Euro), Rumänien (+6,0 Millionen Euro) und Vereinigtes Königreich (+5,5 Millionen Euro) die höchsten Zunahmen.

Außerhalb Europas entfällt der größte Teil der Exporte auf Asien und Amerika (9,7 Prozent bzw. 5,6 Prozent). Etwa zwei Drittel der Ausfuhren nach Amerika werden in die Vereinigten Staaten exportiert. Insgesamt entfallen 3,7 Prozent aller Exporte auf die USA, die somit an fünfter Stelle der wichtigsten Ausfuhrmärkte für Südtiroler Waren stehen. 

Die größten Exportanteile halten die Maschinen und Apparaten anderweitig nicht genannt (22,1 Prozent der gesamten Ausfuhren), gefolgt von den Nahrungsmitteln, Getränke und Tabakwaren (18 Prozent) sowie von den Fahrzeuge (14,7 Prozent), den Grundmetallen und Metallerzeugnissen, ausgenommen Maschinen und Anlagen (12,5 Prozent) und den Erzeugnissen der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei (6 Prozent). Diese Sektoren machen 73,3 Prozent der gesamten Ausfuhren aus.

stol

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