Die Wirtschaft erhole sich in vielen L?ndern, die Ungleichgewichte im europ?ischen Handel n?hmen ab und die Haushaltsdefizite s?nken, sagte der Pr?sident der Europ?ischen Zentralbank. ?Das ist mehr, als vor einem Jahr zu erwarten war.?Draghi verteidigte seinen geldpolitischen Kurs, der vor allem in Deutschland auf Kritik gesto?en war. ?Es gab diese perverse Angst, dass sich die Dinge zum Schlechten entwickeln... Jedes Mal hie? es, um Gottes willen, dieser Italiener zerst?rt Deutschland.? Passiert sei aber das Gegenteil. ?Die Inflation ist niedrig, und die Unsicherheit hat sich verringert.?Keine weitere Zinssenkung geplantDraghi wies den Vorwurf zur?ck, die Niedrigzins-Politik gehe zulasten der Sparer. Dass die Rendite entsprechender Anlagen teilweise nicht einmal die Inflation ausgleiche, sei nicht die Schuld der EZB.?Insbesondere in den vergangenen Jahren konnten wir die langfristigen Zinsen gar nicht kontrollieren, weil die Investoren wegen der Euro-Krise hochgradig verunsichert waren?, verteidigte er sich. Stattdessen w?rden die langfristigen Kapitalrenditen auf den globalen Finanzm?rkten bestimmt.Die Leitzinsen weiter zu senken, h?lt Draghi derzeit f?r nicht erforderlich. ?Im Moment sehen wir keinen unmittelbaren Handlungsbedarf.? Derzeit k?nne von einer Deflation keine Rede sein. ?Wir haben keine japanischen Verh?ltnisse?, sagte er.Zur Entscheidung der US-Notenbank Fed, ihre Anleihek?ufe einzuschr?nken, sagte Draghi: ?Die bisherigen Marktreaktionen haben gezeigt, dass die Ank?ndigung der Fed keine gro?en Effekte hatte. Die Widerstandsf?higkeit der M?rkte ist gr??er als vor einem Jahr.?apa/reuters?