Eine geldpolitische Straffung im Juni ist so gut wie unvermeidlich“, sagte der slowakische Notenbankchef am Montag. Als Grund nannte er den Irankrieg, der für hohe und schwankungsanfällige Energiepreise sorge. <BR /><BR />Man müsse sich auf eine längere Phase breit angelegter Preissteigerungen bei gleichzeitig schwächerem Wachstum im Euroraum einstellen. Die höheren Energiepreise würden sich unweigerlich auf die übrige Wirtschaft ausbreiten.<h3> Warnung vor schlecht konzipierten fiskalischen Maßnahmen</h3>Die EZB hatte ihre Zinsen zuletzt nicht angetastet. Der für die Geldpolitik maßgebliche Einlagensatz liegt derzeit bei 2,0 Prozent. Die Inflation im Euroraum war im April jedoch auf 3,0 Prozent gestiegen und liegt damit klar über der Marke von zwei Prozent, die die EZB mittelfristig als ideal für die Konjunktur im Euroraum sieht.<BR /><BR />Höhere Leitzinsen würden Kredite verteuern und die Nachfrage bremsen, um so die galoppierende Inflation einzudämmen.