Damit bleibt der für Banken und Sparer im Euroraum wichtige Einlagenzins bei 2,25 Prozent.<BR /><BR />Eine Anhebung könnte es im September geben, wenn der EZB neue Prognosen zu Inflation und Konjunktur vorliegen. Denn die Risiken für die Teuerung sind nicht gebannt, solange der Iran-Krieg andauert.<BR /><BR /> Aktuell treibt die erneute Eskalation zwischen USA und Iran die Ölpreise wieder in die Höhe: Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent bewegt sich in Richtung von 100 US-Dollar. Damit könnten die Inflationsraten, die zuletzt tendenziell zurückgingen, wieder steigen, befürchten Ökonomen. „Die Unsicherheit ist nach wie vor hoch, und die Auswirkungen des Energieschocks auf die Inflation sind noch nicht vollständig zum Tragen gekommen“, teilte die Notenbank in Frankfurt mit.