Freitag, 23. März 2018

Facebook: „Jeder entscheidet selbst, was er preisgibt“

Der Datenskandal von Facebook verleitet dazu, Internetnutzer einzig und allein als Opfer der Willkür des Konzerns anzusehen. Doch ganz so einfach ist die Welt auch diesmal nicht. „Wer im Internet und auf sozialen Netzwerken unterwegs ist, sollte informiert sein und stets Kosten und Nutzen abwägen“, rät Sven Helmer, Professor für Internet- und Datensicherheit an der Freien Universität Bozen im „Dolomiten“-Interview.

Sven Helmer, Professor für Internet- und Datensicherheit an der Freien Universität Bozen. - Foto: UniBz
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Sven Helmer, Professor für Internet- und Datensicherheit an der Freien Universität Bozen. - Foto: UniBz

„Dolomiten“: Wurden vielen Menschen durch den aktuellen Fall die Augen geöffnet?

Sven Helmer:  Ich hoffe, dass er wenigstens dazu beiträgt, dass man sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt. Das dauerte alles viel zu lange. Erst recht, wenn man bedenkt, wie schnell die Technologie voranschreitet. Es geht da explizit nicht darum, die Technologie zu verteufeln. Nur bewusster damit umzugehen. Dieses Bewusstsein ist vielfach noch nicht da. Aber das gilt es, langsam aufzubauen. Aus meiner Sicht ist nämlich weder unkritische Euphorie noch eine komplette Vermeidungshaltung die Lösung.

D/hil

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol