Mittwoch, 30. Januar 2019

Familienbetriebe: Die wenigsten schaffen es in die 3. Generation

Fast alle Unternehmen in der Südtiroler Privatwirtschaft sind familiengeführt. Das bringt auch einige Herausforderungen mit sich, so etwa die Betriebsübergabe. Welche Faktoren mithineinspielen und worauf Familienbetriebe achten müssen, erklärt Alfred De Massis, Professor für Entrepreneurship & Family Business an der Freien Universität Bozen, im aktuellen „WIKU“.

In Südtirol gibt es hauptsächlich Familienbetriebe (Symbolfoto).
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In Südtirol gibt es hauptsächlich Familienbetriebe (Symbolfoto). - Foto: © shutterstock

De Massis hat 2017 an der Universität Bozen  das Center for Family Business Management gegründet. „Unser Auftrag ist aber nicht nur auf die Südtiroler Realität begrenzt. Wir kooperieren mit Unternehmen und Einrichtungen im und außerhalb des Landes.“ Auch sein Team setzt sich aus internationalen Experten zusammen.

Dass in diesem Bereich Forschung betrieben wird, hat laut De Massis  einen einfachen aber wichtigen Grund: „Familienbetriebe  sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Ihr Erfolg ist deshalb umso wichtiger.“ Doch heute wisse man auch, „dass nur 30 Prozent der Familienunternehmen die erste, rund 12 Prozent die zweite und nur 3 bis 4 Prozent die dritte Generation überleben“.

Worauf es bei Familienunternehmen ankommt und wo die heiklen Punkte liegen, erklärt der Universitätsprofessor im aktuellen „WIKU“, Beilage der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol