Freitag, 27. Dezember 2019

Faule Kredite bei Italiens Banken in 4 Jahren stark zurückgegangen

Die italienischen Banken haben ihren Kampf gegen notleidende Kredite heuer fortgesetzt.

Die Situation  in Italien hat sich wesentlich verbessert (Schmuckbild).
Die Situation in Italien hat sich wesentlich verbessert (Schmuckbild). - Foto: © Erwin Wodicka

Bis Ende 2019 sind die faulen Kredite im Besitz italienischer Geldhäuser unter die Schwelle von 80 Mrd. Euro gesunken, was einem Rückgang von 60 Prozent gegenüber Ende 2015 entspricht.

Damals lagen die notleidenden Kredite noch bei 197 Milliarden Euro, wie die Bankenvereinigung ABI berichtete.

„Nach den schwierigen Krisenjahren hat sich die Situation notleidender Kredite in Italien wesentlich verbessert“, berichtete Andrea Mignanelli, Geschäftsführer des Forschungsinstituts Cerved. In den vergangenen Jahren haben sich italienische Bank stark um den Abbau fauler Kredite bemüht.

Die vielen faulen Kredite in den italienischen Bankbilanzen gelten als großer Hemmschuh für die Branche. Denn diese drücken auf die Erträge und machen Geldhäuser bei der Vergabe neuer Darlehen tendenziell vorsichtiger.

apa