Dienstag, 16. Juni 2015

Faule Kredite in Italien auf 190 Mrd. Euro gestiegen

Wegen der Rezession der vergangenen Jahre und der Firmenpleiten ist in Italien die Summe der faulen Kredite weiter gestiegen.

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Laut Bankenvereinigung ABI beliefen sich die notleidenden Kredite im April auf 191,6 Mrd. Euro, um 2,1 Mrd. Euro mehr als im März, das ist der höchste Stand seit 1996.

Notleidende Kredite machen zehn Prozent aller von Italiens Geldhäusern gewährten Kredite aus, erklärte ABI am Dienstag. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen stünden weiter unter Druck, deshalb werde eine Entspannung bei den Kreditforderungen der Banken längere Zeit in Anspruch nehmen, hieß es im ABI-Bericht.

Italiens Firmen haben derzeit noch mit den Auswirkungen der längsten Krise seit Kriegsende zu kämpfen und können deshalb oftmals ihre Kredite nicht mehr bedienen.

apa

stol