Heidi Felderer, SVP-Kandidatin f?r das S?dtiroler Handwerk, die den Einzug in den S?dtiroler Landtag knapp verfehlt hat, will sich nun wieder auf die Zukunft und die Notwendigkeiten der S?dtiroler Handwerksbetriebe konzentrieren. ?Ich habe in den zwei Monaten, in denen ich bei zahlreichen Handwerker auf Besuch war, Einblick in deren Realit?ten und vor allem deren Schwierigkeiten erhalten.? Diese sind auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern m?ssen dringendst behandelt werden?, forderte Felderer.Konkreter Handlungsbedarf sei vor allem notwendig, um die Jugendbesch?ftigung und Besch?ftigung allgemein wieder anzukurbeln, Erleichterungen im Steuer- und Energiebereich anzustreben sowie Kosteneinsparungen in der ?ffentlichen Verwaltung zu erzielen. Als m?gliche L?sung f?r letzteres nennt Felderer das Standardkostenmodell. Dabei handelt es sich um ein international anerkanntes Modell, das dazu dient, die Kosten von Informationspflichten und Auflagen wie das Ausf?llen von Statistiken, Ansuchen, Formularen usw. durch B?rger und Unternehmer, die allesamt aus Gesetzen resultieren, messbar zu machen.??Mit ?ber 13.000 Betrieben, knapp 44.000 Besch?ftigten, ?ber 55 Prozent der Lehrlinge und 2,4 Milliarden Euro Wertsch?pfung ist das Handwerk als Wachstumsmotor, Arbeitgeber und Ausbilder fest in Wirtschaft und Gesellschaft verankert. Dies erlaubt uns schon den Anspruch zu erheben, politische Herausforderungen zu benennen, Wege der Zukunftsgestaltung aufzuzeigen und konkrete Erwartungen zu formulieren?, so Felderer.