„Das europaweite Niederlassungsnetz wurde mit neuen Niederlassungen in Italien, Cuneo und Bari, sowie in La Corunia in Nordspanien ausgebaut“, betont das Unternehmen in einer Aussendung.„Trotzdem machte auch FERCAM die Konkurrenz der Frächter aus den osteuropäischen Billiglohnländern zu schaffen. Im abgelaufenen Jahr wurde deshalb die Anzahl der Lkw um 60 auf nunmehr 2.394 Ladeeinheiten verringert, 57 Fernfahrer mussten dabei in die Mobilitätslisten überstellt werden.“ Ein Großteil der Ladeeinheiten werde weiterhin im kombinierten Verkehr Schiene-Straße eingesetzt."Das Lohngefälle der Fernfahrer in den osteuropäischen liegt bei ungefähr 2.000 Euro im Monat, was für die Frächter in diesen Ländern einer Einsparung von 20 Prozent der Lkw-Kosten entspricht," rechnet FERCAM-Chef Thomas Baumgartner vor. Sein Unternehmen habe deshalb einen Großteil der Lkw-Flotte in die Slowakei ausgelagert. "Auch wenn wir mit unseren Fahrern und eigenem Equipment eine qualitativ bessere Dienstleistung bieten können, sind wenige Kunden bereit, dafür einen signifikant höheren Frachtpreis zu bezahlen", betont Baumgartner.Deshalb setzte man auch verstärkt auf den Einsatz von kleinen Subunternehmern, die günstiger produzieren können.Die Schaltzentrale liegt weiterhin in Südtirol, wo auch die gesamte Edv-Steuerung erfolgt."Wenn auch Bozen nach wie vor schlecht mit Europa und der Welt angebunden ist, wollen wir unsere Zentrale in Bozen behalten. Investitionen in moderne Logistikhallen werden allerdings ausnahmslos außerhalb Südtirol erfolgen", utnerstreicht Baumgartner. FERCAM ist in Italien mit 36 und europaweit mit weiteren 20 Niederlassungen sowie mit einer Tochtergesellschaft in Tanger/Marokko vertreten und unterhält weltweit ein Korrespondenten- und Partnernetz.