Damit will Fiat die italienischen Fabriken stärker nutzen, da der Konzern Absatzeinbrüche verbucht und über Überkapazitäten klagt, berichtete die römische Tageszeitung „La Repubblica“.Zugleich will Fiat die Zusammenarbeit mit Mazda in Japan stärken. Geplant ist ein Abkommen zur Produktion eines Alfa-Romeo-Modells, das noch bis Jahresende abgeschlossen werden sollen. „Wir setzen der Zusammenarbeit mit Fiat keine Schranken“, sagte der Geschäftsführer von Mazda Italia, Wojciech Halarewicz. Möglichkeiten für eine Kooperation in Europa sollten ausgelotet werden.Fiat kämpft mit großen Problemen auf dem europäischen Automarkt. Der Turiner Konzern rechnet damit, dass bis Ende 2012 lediglich 1,4 Millionen Autos in Italien abgesetzt werden. Der Automarkt in Italien ist somit auf das Niveau des Jahres 1979 gesunken. Wegen der schwierigen Lage denkt Fiat-Chef Sergio Marchionne an die Schließung von einer der fünf italienischen Fabriken.Fiat ist nach dem Zusammenschluss mit der US-Marke Chrysler seit längerem auf der Suche nach weiteren strategischen Partnerschaften – vor allem in Asien -, um sein weltweites Absatzziel von sechs Millionen Fahrzeugen im Jahr 2014 zu erreichen. Diese Menge ist laut Marchionne nötig, damit Fiat langfristig überleben kann. apa