Die staatlichen Sparmaßnahmen in Finmeccanicas wichtigsten Märkten Italien, Großbritannien und USA ließen den Kerngewinn im ersten Quartal allerdings um 20 Prozent auf 173 Mio. Euro einbrechen. Der Umsatz sank im Rahmen der Expertenprognosen um 4,4 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro.Nach einem Milliardenverlust im vergangenen Jahr zeigten die Ergebnisse aber „erste und ermutigende Anzeichen dafür, dass der Konzernumbau und die geplante Verbesserung der Effizienz Fortschritte machen“, sagte Orsi.Die Anleger überzeugte dies aber offenbar nicht: Die Aktie verlor am Vormittag 1,6 Prozent.Der nach dem Autobauer Fiat größte italienische Industriekonzern kämpft mit den Folgen der Schuldenkrise und eines Korruptionsskandals. Um noch in diesem Jahr die Wende zu schaffen und eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf Ramschniveau zu vermeiden will das Unternehmen Geschäftsteile im Umfang von einer Milliarde Euro verkaufen. Dazu gehört neben der Energiesparte auch die Bahntechnik-Tochter Ansaldo, an der auch Siemens interessiert sein soll. Dazu äußerte sich Orsi aber nicht. apa/reuters