Montag, 30. Dezember 2019

FITD will Volksbank von Bari retten

Der italienische Bankenrettungsfonds FITD hat am Montagabend beschlossen, sofort 310 Millionen Euro zur Rettung der krisengeschüttelten Volksbank von Bari (BPB) locker zu machen.

Das süditalienische Institut war wegen seines Bergs an faulen Krediten in Schieflage geraten.
Das süditalienische Institut war wegen seines Bergs an faulen Krediten in Schieflage geraten. - Foto: © ANSA / FTJ

Die Eigenkapitalausstattung der Banca popolare di Bari müsse in den kommenden Monaten um 1,4 Milliarden Euro gestärkt werden. FITD verpflichtete sich, einen Beitrag von maximal 700 Millionen Euro zu leisten. Das süditalienische Institut war wegen seines Bergs an faulen Krediten in Schieflage geraten.

Die italienische Zentralbank hatte den größten Kreditgeber in Italiens Süden vor kurzem unter Sonderverwaltung gestellt. Die italienische Regierung hatte sich bereits erklärt, 900 Millionen Euro zur Rettung der Volksbank, des zweitgrößten Geldhauses in Süditalien, locker zu machen.

Italien hat seit 2016 mehrere Banken des Landes vor dem Zusammenbruch gerettet. Darunter ist auch die Traditionsbank Monte dei Paschi di Siena, die 2017 mit einem acht Milliarden Euro schweren Rettungspaket vor dem Kollaps bewahrt wurde.

apa