Die Staatsanwaltschaft in Tokio wirft dem Gründer und langjährigen Chef der Unternehmensallianz von Renault, Nissan und Mitsubishi vor, die Höhe seiner Bezahlung von Nissan jahrelang verschleiert zu haben.Der Verwaltungsrat von Renault hatte zuvor auf seiner Sitzung entschieden, dass Ghosn Vorstandschef bleibt und an der Firmenspitze weiterhin vertreten wird. Einige Mitglieder hätten jedoch ihre Ungeduld mit der Personalie zum Ausdruck gebracht, verlautete weiter aus den Kreisen. Zu den möglichen Anwärtern auf den Posten solle auch Toyota-Manager Didier Leroy gehören. Renault, das französische Finanzministerium und Leroy wollten sich dazu nicht äußern. Die französische Regierung ist mit 15 Prozent an Renault beteiligt.apa/ag.