Zu Jahresbeginn hatte es noch zu einem Wachstum von 0,7 Prozent gereicht. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone erwies sich damit als Bremse für die Währungsunion, die im Frühjahr um 0,3 Prozent zulegte.Ein Grund für das schwache Abschneiden waren zurückhaltende Verbraucher. Deren Konsumausgaben stagnierten, nachdem sie zu Jahresanfang noch kräftig zugelegt hatten. Auch die Exporte gingen leicht zurück.Ob die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte merklich an Schwung gewinnt, ist fraglich: Das Geschäftsklima in der Wirtschaft trübte sich im August leicht ein. Dagegen verbesserte sich das Konsumklima in diesem Monat trotz Brexit-Schocks und der Terrorgefahr.apa/reuters