„Das beste Jahr, seit es uns gibt“: Mit genau den gleichen Worten wie im Vorjahr antwortet <b>Karl Leitner</b>, Präsident der Gitschberg-Jochtal AG, auf die Frage nach dem Verlauf der beendeten Wintersaison. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1016904_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />„Die Menschen haben nach wie vor Lust, Ski zu fahren“, betont Leitner. Man habe ein Umsatzplus von 10 Prozent erwirtschaftet, 365.000 Skifahrer kamen zum Skifahren.<BR /> 10.600 Personen – 8 Prozent mehr als im Winter davor – erwarben laut Leitner einen vergünstigten Skisaisonpass des Konsortiums Gitschberg/Jochtal – Brixen, der ebenso im Skigebiet Plose sowie für die Dorf-Lifte in Villnöß, Feldthurns und Terenten genutzt werden konnte.<BR />Für die kommende Wintersaison kündigt Leitner im Jochtal den Ersatz des 4er-Sesselliftes Steinermandl durch einen 6er-Sessellift und die Errichtung eines neuen Funparks an. Auf die Wintersaison 2025/26 soll dann am Gitschberg der 60 Jahre alte Mitterwiesen-Lift (Kurven-Lift) erneuert werden.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1016907_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />„Es gibt kein Riesenplus, aber wir sind zufrieden“, berichtet <b>Josef Schölzhorn</b>, Präsident der Bergbahnen Ratschings-Jaufen. Von Saisonstart an seien die Schneeverhältnisse bestens und alle Pisten geöffnet gewesen. „Der März war vom Wetter her nicht optimal, dafür der April wieder sehr gut“, sagt Schölzhorn. Die Feier zum 50-jährigen Bestehen der Bergbahnen Ratschings-Jaufen sei sehr gut gelungen. Der Windwurf um Weihnachten, bei dem Bäume den Wasserfalleralm-Lift getroffen hatten, war zum Glück ohne größere Schäden geblieben.<BR />Großen Anklang fand laut Schölzhorn das Angebot des Gratis-Skitages für Schulen. In Zukunft beibehalten werde, dass Kinder aus Südtirol unter 14 Jahre den Skipass kostenlos erhalten. Für den Sommer wird dies laut Schölzhorn für alle Unter- 14-Jährigen gelten. Für die kommende Wintersaison wird das Bergrestaurant umgebaut.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1016910_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Als sehr zufriedenstellend bezeichnet <b>Alessandro Marzola</b> von der Plose Ski AG die abgelaufene Wintersaison. Man sei mit einer guten Schneelage in der Höhe gestartet. Die neue Bahn habe wohl die Neugierde der Skifahrer geweckt, 20 Prozent mehr Gäste (Fahrten) seien gezählt worden. Weniger gut verlief laut Marzola aufgrund des Wetters der März, „Ostern fiel sprichwörtlich ins Wasser“.<BR /> Gut angekommen sei – sofern geöffnet – der Plose-Bob. Da die Trasse sehr bodennah verläuft, war es laut Marzola eine Herausforderung, diese bei Schneefall frei zu schaufeln. Wobei Marzola betont, dass die Rodelbahn auf Schienen mehr als Sommer-Attraktion gedacht ist – und als Alternativangebot in schneearmen Wintern. Nach wie vor ein Problem stellt die Parkplatzsituation dar. Mit der Gemeinde werde an einer Lösung gearbeitet.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1016913_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />„Wir sind zufrieden, wir haben gut gearbeitet“, berichtet <b>Paul Eisendle</b> vom Skigebiet Rosskopf. Er spricht von einem Umsatzplus und einer Steigerung der Ersteintritte „in Maßen“. Einfluss auf die Wintersaison hatten laut Eisendle – nach einem guten Start mit guter Schneelage – die weniger winterlichen Temperaturen im Februar und März. Sie führten dazu, dass die Rodelbahn – „die längste in Italien und für uns ein wichtiger Anziehungspunkt und eine wichtige Marketinggeschichte“ – bereits einen Monat früher als sonst, Mitte Februar, geschlossen werden musste.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1016916_image" /></div> <b><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />August Seidner</b>, der Präsident des Skigebietes Ladurns, teilt mit: „Die Wintersaison ist sehr gut verlaufen. Wir haben aufgrund der Preissteigerungen bei den Skipässen ein leichtes Umsatzplus, allerdings bei den transportierten Personen ein Minus“. Als Grund führt Seidner an, dass jedes Jahr aufgrund von Betriebsschließungen mehr Gästebetten wegfallen als dazukommen. „Wir bräuchten in Pflersch und Gossensaß noch 500 Gästebetten mehr, damit die Infrastrukturen ausgelastet sind“, betont Seidner. In Ladurns gebe es zwar ausgewiesene Tourismuszonen, aber die Verbauung lasse auf sich warten. „Es passiert nichts“, findet Seidner.