So hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens Roland Berger. Aufgrund starker Überkapazitäten in der Akku-Produktion würden zahlreiche andere Hersteller hingegen vom Markt verschwinden.Derzeit seien noch mehr als 100 Unternehmen in dem Segment aktiv. In vier Jahren würden diese allerdings mehr als doppelt so viele Lithium-Ionen-Batterien herstellen als es Nachfrage gebe. „Die Batteriehersteller haben ihre Expansion zum Teil zu großzügig geplant“, erklärte Unternehmenspartner Wolfgang Bernhart. Vor allem für kleinere Anbieter werde die Situation schwieriger, da diese sich 2015 nur noch zwei Prozent des globalen Batterie-Marktes aufteilen müssten. Damit diese „sieben bis acht“ Unternehmen überleben könnten, müssten sie ein bestimmtes Marktsegment erobern und ein oder zwei Großkunden gewinnen, erklärte der Co-Autor der Studie, Thomas Wendt.Vor allem in Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen werden laut Studie in den kommenden Jahren Elektro-Antriebe mit Lithium-Ionen-Akkus verbaut: Im Jahr 2015 würden weltweit 2,5 Millionen Hybridfahrzeuge, 300.000 Plugin-Hybrid-Wagen und 500.000 reine Elektroautos produziert.„Wir gehen davon aus, dass der globale Markt für Lithium-Ionen-Akkus von den aktuellen 1,5 Mrd. Dollar (1,062 Mrd. Euro) auf fast neun Mrd. Dollar im Jahr 2015 steigen wird“, erklärte Bernhart. „Unter günstigsten Bedingungen“ könnte das weltweite Marktvolumen der Akkus bis zum Jahr 2020 auf über 50 Mrd. Dollar weiterwachsen. apa/afp