Mittwoch, 05. September 2018

Für wen sich bio lohnt

Der Anteil der biologisch wirtschaftenden Betriebe in Südtirol steigt – zwar auf niedrigem Niveau, aber er steigt. Die biologische Landwirtschaft hat einen guten Ruf, der Markt honoriert das. Die Preise für Bio-Lebensmittel im Supermarkt-Regal sind hoch, höher jedenfalls als die für konventionell erzeugte. Aber erreicht die Differenz auch den Bauern? Und reicht sie, um seinen Mehraufwand auszugleichen?

Etwa 15 Prozent mehr pro Hektar werden im Durchschnitt für Bio-Äpfel von den Genossenschaften ausgezahlt.
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Etwa 15 Prozent mehr pro Hektar werden im Durchschnitt für Bio-Äpfel von den Genossenschaften ausgezahlt. - Foto: © D

„Die vergangenen 10 Jahre waren goldene für den ökologischen Obstbau,“ sagt Markus Kelderer vom Versuchszentrum Laimburg. Tatsächlich: Etwa 15 Prozent mehr pro Hektar werden im Durchschnitt für Bio-Äpfel von den Genossenschaften ausgezahlt. Aber Achtung, sagt Kelderer: „Es gibt Bio-Betriebe, die top wirtschaften, aber auch andere, die Probleme haben, mit denen sie nicht zurechtkommen.“ Auch seien die Erträge der Bio-Produzenten pro Hektar geringer als jene ihrer konventionell arbeitenden Kollegen.

Im Weinbau und in der Milchwirtschaft ist die Lage noch komplizierter. Die Rendite unterscheidet sich in den Bereichen stark nach Art der Vermarktung bzw. nach der Größenordnung notwendiger Investitionen. Den zahlreichen Aspekten der Wirtschaftlichkeit einer Umstellung von konventioneller auf biologische Landwirtschaft geht der „WIKU“ in seiner aktuellen Ausgabe nach. Experten für Obst-, Wein- und Milchwirtschaft schlüsseln auf, wann sich bio für den Bauern lohnt.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des „WIKU“ am Mittwoch.

D/kn

 

stol