„Wenn die Unsicherheit steigt und höhere Lebenshaltungskosten drohen, verzichten viele zuerst auf eine Reise“, so Waldner. Davon betroffen sei die gesamte Tourismusbranche, auch die Gastronomie. „Von unseren Lieferanten bekommen wir dieselben Rückmeldungen: Die Mengen gehen zurück“, sagt Waldner.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1292835_image" /></div> <BR /><BR />„Von den Restaurants habe ich noch keine derartigen Rückmeldungen erhalten“, erklärte hingegen <b>Barbara Zisser</b> (im Bild), Ortsobfrau von Bozen Stadt im Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV), gestern auf Anfrage. Hotels, die mit Gästen aus dem Nahen Osten arbeiten, würden seit dem Ausbruch der Konflikte im Iran mit Stornierungen rechnen. <BR /><BR />„Einige Gäste haben ihren Besuch bereits abgesagt“, unterstrich Zisser. Für eine definitive Bilanz sei es noch zu früh, man müsse abwarten, wie sich die Situation entwickle. „Bei der jüngsten Sitzung sind wir zum Schluss gekommen, dass Gäste aus traditionellen Märkten wie Deutschland oder Österreich nicht mehr so weit wegfahren und möglicherweise nach Südtirol kommen“, betonte die HGV-Ortsobfrau von Bozen Stadt.