Das Standardwerk für Feinschmecker liefert auch heuer wieder einen Überblick über die besten Restaurants des Landes – und verdeutlicht erneut, welch hohes Niveau Südtirols Gastronomie erreicht hat.<h3> Die Höchstbewerteten</h3>An der Spitze der diesjährigen Wertung stehen mit jeweils 19 Punkten und der Höchstwertung von fünf Hauben das Castel Fine Dining im Hotel Castel in Dorf Tirol und das Atelier Moessmer in Bruneck unter der Regie von Norbert Niederkofler.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1236927_image" /></div> <BR />Dahinter folgt eine breite Riege an Betrieben mit vier Hauben, die Südtirols Status als Gourmetdestination untermauern. Mit 18,5 Punkten und vier Hauben ausgezeichnet wurden die Gourmetstube Einhorn im Hotel Stafler in Mauls/Freienfeld – Küchenchef Peter Girtler trägt zusätzlich den Titel „Koch des Jahres“ –, die La Stüa de Michil im Hotel La Perla in Corvara sowie das Terra in Sarnthein. Auf 18 Punkte und vier Hauben kommen das Restaurant Mamesa im Hotel Weisses Kreuz in Burgeis und das Burjé 1968 in Corvara.<BR /><BR />Im Bereich von 17 bis 17,5 Punkten – ebenfalls vier Hauben – liegen die Algunder Lokale Blaue Traube und Luisl Stube im Schlosswirt Forst (je 17,5 Punkte), die Anna Stuben im Hotel Grödnerhof in St. Ulrich (17,5 Punkte), das Johanns im Amonti Chalet Resort in Mühlen in Taufers (17,5 Punkte), das Restaurant 1524 im Rungghof in Girlan (17,5 Punkte), der Tasting Room by Marcello Corrado in der Villa Eden in Meran (17,5 Punkte), die Johannesstube im Hotel Engel in Welschnofen (17,5 Punkte), Restaurant Kuppelrain in Kastelbell (17,5 Punkte), Tilia in Toblach (17,5 Punkte), Schöneck in Pfalzen (17,5 Punkte) sowie das Suinsom im Hotel Tyrol in Wolkenstein (17,5 Punkte).<BR /><BR />Mit 17 Punkten ausgezeichnet wurden das Omnia Plant-Based Restaurant im Hotel Paradiso Pure Living auf der Seiser Alm, das Restaurant 1908 im Parkhotel Holzner in Oberbozen, das Sissi in Meran, das Zum Löwen in Tisens, die Apostelstube im Hotel Elephant in Brixen, die Lampl Stube im Hotel Lamm in Kastelruth, Luisa Gourmet im Manna Resort in Montan und die Zur Rose in Eppan.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1236930_image" /></div> <h3> „Aufsteiger des Jahres“</h3>Der Titel „Aufsteiger des Jahres“ ging heuer an das Pramol Alto in Perdonig/Eppan. Das Team um Ethel Hoon, Jakob Zeller, Julia Heifer und Core Kurtenbach bringt internationale Erfahrung in ein modernes, regional verankertes Konzept ein. „Die Küche ist klar, reduziert und präzise, der Ansatz unaufgeregt, aber durchdacht – ein frischer Akzent in der Südtiroler Spitzengastronomie“, so Gault&Millau.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1236933_image" /></div> <BR />Zum „Hotel des Jahres“ wurde das OLM Nature Escape in Sand in Taufers gekürt. „Der energieautarke Betrieb vereint zeitgenössisches Design mit regionaler Kulinarik: In der Küche setzen Berni Aichner und Theodor Falser auf alpine Produkte und Slow-Food-Philosophie“, heißt es in der Begründung.<h3> Wie Gault&Millau benotet</h3>Die Benotung der Lokale erfolgt nach dem Gault&Millau-Punktesystem. Die Bewertungen beziehen sich ausschließlich auf die Küche, nicht auf Ausstattung oder Service. Bewertet werden Frische und Qualität der verwendeten Produkte, Kreativität und die zeitgemäße Interpretation der Landesküche, die Harmonie der Zubereitung und der Erhalt des Eigengeschmacks sowie die Exaktheit der Garung und die Beschaffenheit der Saucen – „alles unter Berücksichtigung des persönlichen Geschmacks der Testerinnen und Tester“, wie Gault&Millau selbst schreibt.<BR /><BR />Aus den Punkten ergibt sich das bekannte Haubensystem: Drei Hauben entsprechen 15 bis 16,5 Punkten, vier Hauben 17 bis 18,5 Punkten, und ab 19 Punkten wird die Höchstwertung von fünf Hauben vergeben – eine Auszeichnung, die nur ganz wenigen Restaurants vorbehalten ist.