Zur Erinnerung: Im November des Vorjahres gab es in Südtirol einen Lockdown: Bars, Restaurants und die Geschäfte – abgesehen von den Lebensmittelgeschäften – mussten schließen. „Insofern gab es im Dezember 2020 einen großen Druck, das verlorengegangene Geschäft wieder aufzuholen“, sagt Moser zu STOL. <BR /><BR />Dieser Druck falle heuer weg, da die Geschäfte auch im November arbeiten konnten. „Von den Umsätzen her sind wir im Einzelhandel bislang ungefähr auf demselben Niveau wie im Vorjahr“ so Moser. Aber die Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft insgesamt seien laut Umfrage unter Einzelhandelsbetreibern schlechter als 2020. Vor allem bei den Unternehmern in Bozen/Land seien die Erwartungen niedrig, in den Dolomiten-Tälern und in den Städten hingegen sei man deutlich zuversichtlicher. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-52046038_quote" /><BR /><BR /><BR />Nichtsdestotrotz könne man heuer durchaus zufrieden sein: „Es gibt nicht mehr den Existenzdruck wie im Vorjahr, die Christkindlmärkte sind eingeschränkt offen, die Skigebiete sind offen und auch die Gastronomie hat geöffnet“, so Moser. „Das ist natürlich auch für den Einzelhandel sehr positiv, da wir zu einem guten Teil vom Tourismus abhängig sind.“<BR /><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="190021" data-mode="poll"></div></div> <BR /><BR /><BR />Was ist aber mit den <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/diese-regeln-gelten-ab-heute-fuer-die-einreise-nach-italien" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">neuen Einreiseregelungen nach Italien</a>, könnten die zum Stolperstein für die Wintersaison werden? Er glaube nicht, dass sich das negativ auf den Tourismus und damit auch auf den Handel auswirken werde, so Moser. „Wichtig war die Präzisierung, dass Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren bei der Einreise nicht in Quarantäne müssen, das wäre schlimm gewesen.“ Zudem, so Moser, seien die allermeisten Südtirol-Urlauber aus Deutschland und Italien ohnehin geimpft, also würden sich die Einreiseregeln nicht allzu negativ auf den Tourismus auswirken. <BR /><BR />Was aber sehr wohl getan werden müsse, um der neuen Omikron-Variante, die wie ein Damoklesschwert über Europa und somit auch über Südtirol schwebt, den Kampf anzusagen: „Die Impfkapazitäten müssen noch deutlich hochgefahren werden“, fordert der hds-Präsident. Und: „Die Geimpften und Genesenen müssen sich gratis testen lassen können.“ Dann, so sagt er, sei er zuversichtlich, dass man die Wintersaison gut über die Bühne bringen könne. <BR />