Die Gemeindetarife im vergangenen Jahr sind laut dem Landesinstitut für Statistik (ASTAT) in 65 Südtiroler Gemeinden erhöht worden. In 31 Gemeindeverwaltungen blieben die Tarife gleich, während sie in 20 Gemeinden gesenkt wurden. Im Jahr 2013 gab laut Studie eine vierköpfige Familie mit einem Bruttoeinkommen von 50.000 Euro und einer Wohnung von 100 Quadratmetern am meisten für Kanalisation und Abwasserklärung aus, nämlich durchschnittlich über 230 Euro und damit mehr als die Hälfte der gesamten Tariflast. Es folgen die Gebühr für Müllentsorgung von 105 Euro und die Trinkwassergebühr mit durchschnittlich etwa 94 Euro. Der durchschnittliche Gesamtbetrag für eine Familie belief sich 2013 auf 430 Euro, 2012 waren es noch 420 Euro. Die durchschnittliche Tariflast für Haushalte, inklusive Ein-Personen-Haushalt, betrug laut Studie 343 Euro. Bei der Berechnung wurde der kommunale IRPEF-Zuschlag außen vor gelassen, da dieser nur in 12 der 116 Südtiroler Gemeinden eingehoben wird. stol