Montag, 16. März 2015

Gemeinsam für regionale Produkte und faire Preise

Regionale Produkte und faire Preise. Seit über 100 Jahren bieten Konsumgenossenschaften in Südtirol eine Alternative zum globalisierten Lebensmittelmarkt. Die Südtiroler Konsumgenossenschaften wollen nun noch näher beim Produzenten sein und die Beziehungen zu den Landwirten und zum Südtiroler Bauernbund stärken, wie am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz betont wurde.

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Foto: © shutterstock

In Zeiten der Globalisierung und Standardisierung der Waren wachse das Bedürfnis der Konsumenten nach Mitbestimmung und Transparenz, erklärte der Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, Heiner Nicolussi-Leck. Um auf diese neuen Ansprüche der Mitglieder und der Konsumenten einzugehen, haben die Konsumgenossenschaften in Südtirol „die Grundlage für eine intensivere Zusammenarbeit mit dem Bauernbund geschaffen“. „Wir wollen das Angebot von lokalen Produkten ausweiten, weil wir überzeugt sind, so ein Konsum-Modell zu fördern, das bewusst auf die Ansprüche sowohl der Konsumenten als auch der Produzenten eingeht“, sagte dann auch der Präsident der Konsumgenossenschaft Koncoop, Heini Grandi.

Auch der Präsident des Südtiroler Bauernbundes, Leo Tiefenthaler, zeigt sich erfreut über die neue Zusammenarbeit: „Die Konsumgenossenschaften bieten den lokalen Produzenten die Möglichkeit, ihre Erzeugnisse in unmittelbarer Nähe anzubieten, zu einem fairen und gleichzeitig lohnenden Preis. Sie sind deshalb seit jeher wichtige Partner für unsere Mitglieder“.

Mit einem Umsatz von 30 Millionen Euro pro Jahr, mit 13.000 Mitgliedern und zwanzig Verkaufsstellen in ganz Südtirol sind die zehn Konsumgenossenschaften mittlerweise zu einer festen Größe im Lebensmittelhandel Südtirols geworden.

stol