Wo Getreide wächst und wie es zu Mehl gemahlen wird, dass Gemüse kreativ angerichtet lecker mundet: Das haben 16 Schüler der Meraner Grundschule Galileo Galilei mit ihren zwei Lehrerinnen erlebt und genossen. Begeistert geführt von Fabian Plattner vom Haflingerhof in Jenesien waren sie der Herkunft von Obst und Gemüse auf der Spur und haben so Lebensmittel kennen- und wertschätzen gelernt.Zum EU-Schulobst-Programm werden neben der Verteilung verschiedener Obst- und Gemüsesorten im Laufe des Schuljahres auch Begleitmaßnahmen angeboten, berichtet der Direktor des Landesamtes für Landwirtschaftsdienste, Andreas Werth, der das Projekt "Frutta nelle scuole - Schulobst" seit Beginn in Südtirol koordiniert.So haben sechs Höfe in Südtirol zu einer "Schule am Bauernhof" eingeladen, und 425 Kinder haben in diesem Schuljahr bei zwölf Besuchen Gemüse und Obst hautnah erlebt. Am Mittwoch hat Amtsdirektor Werth einen Bauernhof-Besuch begutachtet, mit "Schule am Bauernhof"-Koordinatorin Verena Niederkofler, Landessekretärin der Südtiroler Bäuerinnenorganisation.11.600 Südtiroler Schüler dabeiIn Südtirol haben heuer 11.598 Schüler im Grundschulalter in rund 800 Klassen an 159 Schulstellen am Schulobst-Programm teilgenommen; italienweit haben sich 1,2 Millionen Schüler beteiligt.Für die Teilnahme am Schulfrucht-Programm für das kommende Schuljahr werden noch bis zum 31. Juli Anmeldungen entgegen genommen.lpa