Aber es musste eine Lösung gefunden werden. Was Doppelrollen von LVH-Funktionären betrifft, so wird es diese in Zukunft nicht mehr geben. „Das haben wir statuarisch festgelegt“, sagt Lanz.Sie sind vor einem Jahr zum Präsidenten des LVH gewählt worden, in einer für den Verband nicht einfachen Zeit. Waren Sie sich dessen damals bewusst?Gert Lanz: Ich muss sagen, es war schwieriger und intensiver, als ich es mir damals vorgestellt hatte. Es ist ja nicht so, dass der LVH in Südtirol ein unwichtiger Verband wäre – im Gegenteil. Und genau in der damaligen schwierigen Zeit war die Verantwortung schon groß.Damals sind sich nicht nur zwei Kandidaten, sondern auch zwei verfeindete Lager im LVH gegenüber gestanden. Gibt es diese Lager immer noch?Lanz: Es gibt natürlich unterschiedliche Meinungen bei den Mitgliedern, dieses Lager-Denken gibt es aber nicht mehr. Es ist wieder allen bewusst geworden, dass jeder Handwerker mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat und es deshalb wichtig ist, wenn der Verband geschlossen auftritt. Aber unterschiedliche Meinungen gibt es sehr wohl und das ist auch richtig so.Ein heiß diskutiertes Thema im vergangenen Jahr war auch die Doppelfunktion von Hanspeter Munter als LVH-Direktor und Landtagsabgeordneter. Aufgrund des öffentlichen Drucks ist Munter schlussendlich in den politischen Wartestand gegangen. Was passiert im nächsten Jahr, wenn die Landtagswahlen stattfinden?Lanz: Wir werden der LVH-Delegiertenversammlung im April den Vorschlag vorlegen, dass wir in Zukunft keine Doppelfunktionen mehr haben wollen._______________________________________________________________Das ausführliche Interview lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der Tageszeitung "Dolomiten"