„Unsere Jungbauern sind gut ausgebildet, mutig und innovativ. Das möchten wir mit dem Innovationspreis sichtbar machen. Nach der erfolgreichen ersten Auflage, machen wir uns jetzt wieder auf die Suche nach den innovativsten Projekten“, sagt Wilhelm Haller, SBJ-Landesobmann.Innovation muss nicht eine neue Erfindung seinInnovation muss nicht eine Weltneuheit sein, weiß Astrid Weiss, Leiterin der Abteilung Innovation und Energie im Südtiroler Bauernbund: „Innovation ist ein Prozess der mit einer Idee anfängt und als Ergebnis beispielsweise bestehende Produkte erkennbar verbessert, neue Absatzkanäle ermöglicht oder bestehende Lösungen neu definiert.“ Das kann eine Kultursorte sein, die der Bauer zu neuartigen Produkten veredelt und damit sein Einkommen steigert. Andere Beispiele sind, wenn eine Bäuerin die Arbeitsabläufe in der Milchverarbeitung deutlich verbessert und so wesentlich kostengünstiger und schneller produziert, oder wenn der Jungbauer eine neue Maschine entwickelt, mit welcher sich Steillagen deutlich schneller und sicherer bewirtschaften lassen.Bewerbungen bis 18. SeptemberAm Wettbewerb teilnehmen dürfen Jungbäuerinnen und Jungbauern, sowie Familienmitglieder unter 40 Jahre. Jeder darf nur eine Innovation einreichen, die am Hof umgesetzt worden sein muss. Bewerbungen sind bis 18. September möglich. „Manchmal haben auch der Bruder oder die Schwester, die noch zur Schule gehen oder eine Lehre machen, die zündende Idee für etwas Neues am Hof. Gemeinsam wird dann daran getüftelt, oft mit Erfolg. Auch sie dürfen am Wettbewerb teilnehmen“, unterstreicht Andreas Mair, SBJ-Landessekretär.Der Sieger des Wettbewerbs erhält Einkaufsgutscheine bei der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft. stol