Dienstag, 13. Oktober 2020

Gewerkschaften begrüßen Stellungnahme des hds zu Sonntagsöffnungen

Die Fachgewerkschaften des Handelssektors begrüßen die Stellungnahme des Präsidenten des hds, Philipp Moser, dass es keine Notwendigkeit für offene Geschäfte an Sonn- und Feiertagen gibt. Tatsächlich haben die Monate der Ausgangssperre gezeigt, dass auf das Einkaufen an Sonn- und Feiertagen ohne Probleme verzichtet werden kann.

Die Fachgewerkschaften treten für eine klare Begrenzung der Sonn- und Feiertagsarbeit ein.
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Die Fachgewerkschaften treten für eine klare Begrenzung der Sonn- und Feiertagsarbeit ein. - Foto: © shutterstock
Die Fachgewerkschaften treten angesichts der Bedeutung der Sonntags- und Feiertagsruhe im Interesse der Beschäftigten im Handel für eine klare Begrenzung der Sonn- und Feiertagsarbeit ein.

Wenn der hds für eine lokale Lösung der Ladenöffnungszeiten plädiert und diese über ein Landesgesetz geregelt werden soll, richten die Gewerkschaften ihren Appell an die Landesregierung, bei der Ausarbeitung mit einbezogen zu werden.

Denn Ziel einer lokalen Regelung müsse es laut einer Aussendung der Fachgewerkschaften des Handelssektors sein, die Sonntags- und Feiertagsöffnung auf ein Mindestmaß zu reduzieren, da Sonn- und Feiertage als Ruhetage den Lebensrhythmus der Menschen bestimmen und die Pflege familiärer beziehungsweise partnerschaftlicher Beziehungen ermöglichen und kulturelle und gesellschaftliche Begegnung zwischen den Menschen garantieren.

stol