„Ohne Tarifvertrag ist die Presse weniger frei und anfälliger für Erpressung. Es ist an der Zeit, den Vertrag zu erneuern und den Fachleuten der Informationsbranche den ihnen gebührenden Stellenwert einzuräumen.<BR />Die Rechte der Beschäftigten im Pressebereich nicht zu respektieren, indem kein Tarifvertrag erneuert wird, der ihre Professionalität auch in Bezug auf die Vergütung anerkennt, ist inakzeptabel“, lautet es in einer Aussendung der Gewerkschaften.<BR /><BR />Unangemessene Gehälter, zunehmende Prekarität und der nicht regulierte Einsatz neuer Technologien, allen voran künstliche Intelligenz, mache die Arbeit der Journalisten erpressbarer und weniger autonom. „Eine Situation, die auch unsere Demokratie schwächt. Die freie Information trägt nämlich dazu bei, die Teilhabe der Bürger am öffentlichen Leben zu erleichtern, und schärft ihr Bewusstsein, auch das kritische, gegenüber denjenigen, die öffentliche Ämter und Regierungsämter bekleiden“, so die Gewerkschaften.<BR /><BR />„Wir hoffen, dass der neue Protest die Wiederaufnahme eines offenen Dialogs erleichtert. Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass ein neuer Vertrag die wirtschaftliche Aufwertung der Arbeit ermöglicht, aber auch die Definition von Instrumenten, die den neuen Herausforderungen gewachsen sind, denen sich die Welt des Journalismus gegenübersieht“, lautet es abschließend in der Aussendung.