Montag, 06. Juli 2015

Gibt es bald Medikamente in den "Tante Emma Läden"?

Vor einem Jahr wurde eine Förderung der „Tante-Emma-Läden“ eingeführt. Seither gab es 69 Ansuchen, von denen 15 angelehnt wurden. In 41 Gemeinden wurden insgesamt 543.000 Euro an Förderungen ausgeschüttet. Die Freiheitlichen erachten dieses Ergebnis als positiv - und schlagen weitere Dienste für die Nahversorgerläden vor.

Bei der Einführung der Förderung für "Tante-Emma-Läden" überzeugte sich auch Landeshauptmann Arno Kompatscher von der Auswahl der Nahversorger.
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Bei der Einführung der Förderung für "Tante-Emma-Läden" überzeugte sich auch Landeshauptmann Arno Kompatscher von der Auswahl der Nahversorger.

"Unter Landeshauptmann Luis Durnwalder hieß es immer, dass jeder Bergbauernhof eine Zufahrtsstraße bräuchte, um überleben zu können und damit die Leute auf den Höfen bleiben", so der Abgeordnete Sigmar Stocker. 

Nun habe jeder Hof in Südtirol eine Straße und dies sei auch richtig so.

Gegen Landflucht

 

"Das gleiche kann man auch für die Nahversorgung in den Dörfern sagen: Jedes Dorf in Südtirol soll einen Nahversorgungsbetrieb - einen ,Tante-Emma-Laden' - haben, damit die Menschen in der Dörfern bleiben und die Lebensqualität erhalten bleibt", so Stocker.

Die Förderungen sei ein positiver Beitrag, die Landflucht zu verhindern. 

Die Medikamente im "Tante-Emma-Laden" holen?

"Für uns ist es wichtig, dass die Nahversorgung in den Dörfern erhalten bleibt", zeigt sich Stocker überzeugt. 

Gerade in der derzeitigen Diskussion bei den Apothekendiensten in der Peripherie erkenne man die Wichtigkeit der Nahversorgung für die Menschen des Landes. "Die Besorgung von Medikamenten für ältere Personen in Zusammenarbeit mit Apotheken könnte ein weiterer Dienst der Tante-Emma-Läden sein", so Stocker.

stol

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