Bis dahin dauert es noch einige Wochen, ein Trend ist aber schon jetzt ersichtlich. In welche Richtung er zeigt, weiß IDM-Präsident Hansi Pichler. <BR /><BR />Pichler, der überdies HGV-Obmann im Bezirk Meran/Vinschgau ist, erinnert daran, dass die Buchungslage in der zweiten Julihälfte und im August bereits sehr gut gewesen sei. „Dieser Positivtrend hat sich danach fortgesetzt: Der September und der Oktober sind bislang besser verlaufen als im Vorkrisenjahr 2019. Das muss man ganz klar sagen.“<BR /> Üblicherweise lässt die touristische Nachfrage ab Mitte Oktober rapide nach und mündet dann in einen eher „toten“ Monat November. Ein Blick auf die Zahlen von 2019 bestätigt das: Von September bis November gingen die Nächtigungen in Südtirol von 3,5 Millionen auf rund eine halbe Million zurück.<BR /><BR /><BR />Doch diese Nächtigungslücke könnte sich diesmal etwas verkleinern: „Es zeichnet sich ab, dass sich in den klimatisch milderen Regionen in Südtirol die Saison merklich verlängern dürfte. Viele Hotels, die üblicherweise eine recht schwache Randsaison im November erlebten, werden heuer aller Voraussicht nach wesentlich besser arbeiten. Einige dürften in diesem Jahr ihre Sommersaison sogar bis in den Dezember hinein verlängern“, so Pichler. <BR /><BR /><embed id="dtext86-51057150_quote" /><BR /><BR />„Die Vorzeichen sind auch deshalb günstig, weil konkurrierende Destinationen im Alpenraum in den nächsten Wochen nach und nach zusperren werden. Südtirol kann im Gegensatz dazu den klimatischen Vorteil im Herbst voll ausspielen.“<BR /><BR /><BR />Etwas Kopfzerbrechen bereitet der Branche nur der Faktor Personal: „Es bleibt zu hoffen, dass genügend Mitarbeiter in Südtirols Hotellerie zur Verfügung stehen, die bereit sind, die Saison zu strecken. Das ist natürlich die Voraussetzung, ebenso wie der Umstand, dass das Wetter einigermaßen mitspielt.“<BR />