Die Kommission wirft Google vor, in der Shopping-Suche eigene Dienste zu bevorzugen und damit Konkurrenten wie Preissuchmaschinen zu benachteiligen. In letzter Konsequenz können am Ende des Verfahrens eine Milliarden-Strafe und Auflagen für das Geschäftsmodell stehen.Google: "Amazon wird nicht berücksichtigt"Google kritisiert unter anderem, die Kommission berücksichtige nicht die Rolle des weltgrößten Online-Händlers Amazon und missachte damit, wie die meisten Menschen tatsächlich online einkauften. So habe eine jüngste Studie ergeben, dass in Deutschland ein Drittel der Online-Shopper zunächst bei Amazon suche, unabhängig davon, wo sie am Ende kauften.Nur 14,3 Prozent schauten zunächst bei Google nach und lediglich 6,7 Prozent bei Preisvergleichs-Portalen, argumentierte Google in einem Blogeintrag am Donnerstag.dpa