Die Hausdurchsuchungen bei ihm seien unrechtmäßig gewesen, und er werde „wie ein Löwe“ kämpfen, damit jemand dafür Verantwortung übernehmen müsse. Er werde sich mit allen Mitteln gegen jene wehren, die es auf seine „Vernichtung“ abgesehen hätten, sagte Grasser auf einer Pressekonferenz vor zahlreichen Journalisten, Fotografen und Kameraleuten in Wien. Er habe bis jetzt „kein objektives und faires Verfahren“, beschwerte er sich. In der Justiz gebe es „ein, zwei, drei schwarze Schafe“, diesen „Straftätern“ in den eigenen Reihen müsse man „das Handwerk legen“, fordert er die Justiz selber direkt dazu auf.Grassers Rechtsanwalt Manfred Ainedter kündigte Amtshaftungsklagen wegen der Hausdurchsuchungen vergangenen Donnerstag an Grassers Wohnsitzen sowie Anträge auf Einstellung der Verfahren gegen Grasser an. Dass die Staatsanwaltschaft Wien die Medien eine halbe Stunde nach deren Beginn von den Hausdurchsuchungen informiert habe und über Verdachtsmomente berichtet habe, sei „einzigartig“ in Österreich, empörte er sich. apa