Europa steht vor großen Herausforderungen: Digitalisierung, Fachkräftemangel, Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft und ein zunehmend intensiver globaler Wettbewerb verlangen nach neuen Lösungen und einer bestmöglichen Nutzung aller Talente. Um als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig zu bleiben, gilt es verstärkt das Potenzial von Frauen zu erkennen und zu fördern. Mehr Diversität in Unternehmen bedeutet mehr Innovationskraft, bessere Entscheidungen und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.<BR /><BR />Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Finanzbildung sowie Rahmenbedingungen, die Frauen den Weg ins Unternehmertum erleichtern. Diese Themen sind wesentliche Voraussetzungen, um Frauen auf ihrem unternehmerischen Weg zu stärken und das Potenzial weiblichen Unternehmertums für Wirtschaft und Gesellschaft bestmöglich zu nutzen. Die Zusammenarbeit zwischen Südtirol und Tirol soll dazu beitragen, erfolgreiche Initiativen auszubauen, voneinander zu lernen und gemeinsam Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung im Alpenraum und darüber hinaus zu setzen.<BR /><BR />„Europa wird nur dann langfristig erfolgreich sein, wenn wir die Potenziale aller Menschen konsequent nutzen. Unternehmerinnen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu Innovation, Wertschöpfung und Beschäftigung. Deshalb ist eine stärkere Vernetzung über Grenzen hinweg ein wichtiger Baustein für die Zukunft unserer Wirtschaft“, betont Annemarie Kaser, Präsidentin des Beirates für das weibliche Unternehmertum der Handelskammer Bozen.<BR /><BR />Auch Martina Entner, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Tirol und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Tirol, unterstreicht die Bedeutung der Kooperation: „Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Unser Austausch zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg dort entsteht, wo Wissen, Erfahrung und Perspektiven zusammenkommen. Frauen sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit Europas.“<BR /><BR />Mit dem Austausch bekräftigen die beiden Gremien ihren Willen, die Zusammenarbeit weiter auszubauen und sich gemeinsam für Rahmenbedingungen einzusetzen, die Frauen im Unternehmertum stärken.