Die Eurogruppe gab Dienstagnachmittag ihren endgültigen Sanktus und segnete das dafür notwendige Reformprogramm von Athen ab. Seitens des IWF gab es zwar Vorbehalte, doch stimmte der Internationale Währungsfonds zu.Die Eurozone erklärte, die Institutionen hätten den griechischen Vorschlägen zugestimmt und sie als Startschuss akzeptiert. Allerdings würde Athen aufgefordert, weitere und umfangreichere Listen von Reformmaßnahmen auszuarbeiten, in enger Abstimmung mit den Institutionen.Die Minister hätten über die durch Athen vorgelegte Liste mit Reformen eine „kurze, aber konstruktive Diskussion“ geführt, sagte EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici am Dienstag vor Journalisten in Brüssel nach einer Telefonkonferenz der Eurogruppe.Lagarde nicht ganz zufriedenIWF-Chefin Christine Lagarde hat sich nicht ganz zufrieden mit den griechischen Reformvorschlägen als Bedingung für die Verlängerung des Rettungspakets bis Juni gezeigt. In einem Schreiben an Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem begrüßte sie zwar die Pläne Athens im Kampf gegen Steuerhinterziehung, doch gebe es keine klare Verpflichtung in der Frage von Pensionen und Mehrwertsteuern.Lagarde erklärte, der IWF sei aber zuversichtlich, noch mehr über die griechischen Pläne zu erfahren. Auch betreffend Privatisierungen gebe es noch zu wenig Klarheit.apa