Dies sei ein zentraler Punkt im Kampf gegen Steuerflucht, wobei alle Fälle untersucht werden müssten, sagte ein Kommissionssprecher in Brüssel am Montag. Immerhin seien viele griechische Bürger mit Opfern belegt worden, um zur Sanierung beizutragen.Konkret wollte sich die Kommission zu der jüngst bekannt gewordenen Namensliste von 2.000 wohlhabenden griechischen Bürgern mit Konten in der Schweiz nicht äußern.Der Chefredakteur eines Wochenmagazins war wegen der Veröffentlichung der Liste kurzfristig festgenommen worden.Ein Kommissionssprecher erklärte, er wolle darüber nicht spekulieren. „Wir haben die Berichte gesehen, aber wir können nicht im Detail etwas dazu sagen“.Auch zu der für Mittwoch angekündigten Telefonkonferenz der Eurozone zu Griechenland hielt sich der Sprecher bedeckt. Er könne keine speziellen Informationen geben.Es gebe eine enge Zusammenarbeit mit den griechischen Behörden „auf technischem Niveau“. Ein konkreter Zeitplan, wann eine Vereinbarung vorliege, könne derzeit nicht genannt werden.Die Verhandlungen der griechischen Regierung mit den internationalen Geldgebern über die geforderten Arbeitsmarktreformen stocken noch immer.Die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) habe weitere Zugeständnisse abgelehnt, sagte zuletzt Finanzminister Yannis Stournaras.apa/dpa