Montag, 06. April 2015

Griechenland ohne neues Geld ab Mai pleite

Der griechische Wirtschaftsminister Georgios Stathakis hat am Montagabend bestätigt, dass seinem Land ohne neues Geld ab Mai die Pleite droht.

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„Das ist mehr oder weniger korrekt“, antwortete Stathakis auf eine entsprechende Frage im Interview mit der „ZiB“.

Daher bräuchte es rasch ein Abkommen mit den europäischen Partnern über eine Verlängerung des Hilfsprogrammes.

Derzeit ringen Gläubiger und die neue Regierung in Athen um die Auszahlung der letzten Kreditrate des auslaufenden Hilfsprogramms in Höhe von 7,2 Milliarden Euro.

Die Geldgeber haben die Vorlage eines tragfähigen Reformkonzepts zur Voraussetzung für die Zahlung erklärt.

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis hatte gegenüber der griechischen Zeitung „Naftemporiki“ am Montag erklärt, er strebe beim Eurogruppen-Treffen am 24. April eine Einigung mit den internationalen Geldgebern an.

apa

stol