Die Nachfrage vor allem aus dem Inland gab im März deutlich nach, was die Produktion dämpfte, wie die Markit-Forscher am Donnerstag zu ihrer Umfrage mitteilten. „Die Geschäftsbedingungen scheinen sich im Laufe des Jahres immer weiter zu verschlechtern“, sagte Markit-Expertin Gemma Wallace.Angesichts der massiven Schwierigkeiten, in denen das von einer Schuldenkrise geplagte Land stecke, sei nicht mit einem schnellen Anziehen der Inlandsnachfrage zu rechnen. „Wahrscheinlicher ist eine exportgetriebene Erholung, vor allem, wenn die Firmen daran arbeiten, ihre Wettbewerbsschwäche zu überwinden.“Der Einkaufsmanagerindex sank auf 42,9 Punkte von 44,2 Zählern im Februar und erreichte damit den tiefsten Stand seit elf Monaten. Das Barometer liegt zudem deutlich unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Die Firmen machten die staatlichen Sparmaßnahmen wie etwa eine höhere Mehrwertsteuer für die Eintrübung ihrer Geschäftsbedingungen verantwortlich. Im Ausland sammelten sie weniger Bestellungen ein als im Vormonat. Als Reaktion darauf bauten die Firmen weiter Stellen ab - der Beschäftigungsabbau hält nunmehr seit zwei Jahren an.Griechenland kämpft gegen die Überschuldung und will heuer allein sein Haushaltsdefizit um vier Prozentpunkte reduzieren. Das belastet aber die Konjunktur: Die Notenbank in Athen geht davon aus, dass die Wirtschaftsleistung 2010 erneut um zwei Prozent sinkt. Damit steigt die Kluft innerhalb der Euro-Zone weiter: In Deutschland signalisiert der Einkaufsmanagerindex etwa das stärkste Wachstum der Industrie seit zehn Jahren.apa/reuters