Im Schnitt kostete ein Liter Benzin an Südtirols Zapfsäulen 1,79 Euro – das sind 4,2 Prozent weniger im Vergleich zu 2024. Der Liter Diesel kostete durchschnittlich 1,73 Euro und damit 3,0 Prozent weniger.<BR /><BR /> Der Preis für Flüssiggas (LPG) blieb mit durchschnittlich 0,78 pro Liter nahezu unverändert. Anders entwickelte sich der Methanpreis: Dieser stieg laut Astat im Jahresverlauf um 5,3 Prozent und lag durchschnittlich bei 1,56 Euro pro Kilogramm.<BR /><BR />Vergleicht man nach Bezirken, zeigen sich marginale Unterschiede. Am teuersten war Treibstoff im Bezirk Wipptal, wo ein Liter Benzin im Schnitt 1,80 Euro und ein Liter Diesel 1,75 Euro kostete. Am günstigsten waren die Preise in Bozen.<h3> Preisniveau über Vorkrisenniveau</h3>Zwar haben sich die Treibstoffpreise an den Zapfsäulen entspannt, im Vergleich zur Nachbarprovinz Trient und zu anderen Regionen Italiens bleiben sie jedoch weiterhin mit am höchsten.<BR /><BR />Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt, dass die Treibstoffpreise – insbesondere jene für Methan – infolge der Energiekrise stark angestiegen waren, ehe sie wieder zurückgingen. Insgesamt liegt das Preisniveau jedoch seit der Pandemie weiterhin über jenem der Jahre davor.<h3> Diesel kostet derzeit mehr als Benzin</h3>Während in den vergangenen Jahren Benzin meist teurer war als Diesel, hat sich dieses Verhältnis heuer umgekehrt. Aktuell kostet ein Liter Benzin im Schnitt 1,69 Euro und damit deutlich weniger als im Vorjahr. Diesel hingegen liegt derzeit bei durchschnittlich 1,76 Euro pro Liter. Ein Grund ist die Anhebung der Dieselakzise durch die Regierung in Rom zu Jahresbeginn.