Mittwoch, 08. Juli 2015

Großbritannien auf dem Weg zurück unter die Maastricht-Schwelle

Das hoch verschuldete Großbritannien will im Haushaltsjahr 2016/17 erstmals nach fast einem Jahrzehnt wieder das Maastricht-Kriterium bei der Neuverschuldung einhalten.

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Das Defizit werde im laufenden Haushaltsjahr 2015/16 bei 3,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes liegen, kündigte Finanzminister George Osborne am Mittwoch bei der Vorstellung des ersten Budgets der neuen Legislaturperiode an.

Im Jahr darauf soll es unter die Maastricht-Grenze von drei Prozent auf 2,2 Prozent gedrückt werden. Allerdings war die Neuverschulung bei Osbornes Amtsübernahme im Jahr 2010 mit zehn Prozent deutlich höher.

apa/dpa

stol