Donnerstag, 22. Februar 2018

Große Preisunterschiede bei Ferienunterkünften

Wer im Sommer in einem Ferienhaus Urlaub machen möchte, sollte Preise vergleichen. Je nach Land und Saison seien die Unterschiede enorm, ermittelte die Suchmaschine Holidu, die Daten von über sieben Millionen Ferienunterkünften erhoben hat. Am günstigsten nächtigt man im Sommer in Bulgarien (65 Euro), am teuersten in Großbritannien (203 Euro).

Italien zählt neben Großbritannien und der Schweiz zu den teuersten Ferienhausländern.
Italien zählt neben Großbritannien und der Schweiz zu den teuersten Ferienhausländern. - Foto: © shutterstock

Innerhalb Europas ist Großbritannien laut dieser Ergebung das teuerste Pflaster. Urlauber müssen hier in der Hauptsaison im Schnitt 203 Euro pro Nacht berappen. Zu den teuersten Ferienhausländern zählen auch die Schweiz (171 Euro) und Italien (170 Euro). Im Mittelfeld bewegen sich etwa Portugal (140 Euro), Dänemark (132 Euro) oder Kroatien (128 Euro).

Die große Nachfrage lässt im beliebten Sommerziel Spanien die Preise nach oben schnellen. Im Schnitt kommt die Nacht in einer Ferienwohnung oder in einem Ferienhaus hier auf 184 Euro. Besonders teuer ist Mallorca (262 Euro).

Wer sparen will, soll auf Nebensaison ausweichen 

Auch in Griechenland haben die Preise zuletzt wieder angezogen. Ferienhäuser kostet hier im Schnitt 181 Euro pro Nacht. Je nach Insel sind die Preisunterschiede aber groß: Während auf Mykonos 481 Euro pro Nacht und Unterkunft anfallen, zahlen Urlauber auf Korfu 149 Euro. Kos liegt mit 92 Euro sogar deutlich unter dem Durchschnitt.

Wer Geld sparen möchte, sollte auf die Nebensaison ausweichen. In Griechenland und Kroatien ließen sich im Schnitt jeweils 38 Prozent sparen, in Sardinien 46 Prozent. Auch in Frankreich kosten Ferienhäuser in der Nebensaison durchschnittlich 25 Prozent als in der Hauptsaison.

apa

stol