Gleichzeitig machte die Bergmilch Südtirol-Mila im Rahmen ihrer Jahresvollversammlung am Mittwoch den Weg frei für die flächenbezogene Milchproduktion frei. In den vergangenen Wochen hatten sich die Mitglieder der Bergmilch Südtirol-Mila in Teilversammlungen bereits zu 97 Prozent für die Verankerung der neuen flächenbezogenen Milchwirtschaft im Statut ausgesprochen, heißt es in einer Aussendung. „Unsere Mitglieder haben erkannt, dass dies der einzig richtige Weg ist, um Südtirol weiterhin als Hochpreis-Milchland zu positionieren“, sagte Joachim Reinalter, Obmann der Bergmilch Südtirol-Mila.Bestimmte Anzahl an Vieh pro FutterflächeDie Mitglieder verpflichten sich damit zu einer nachhaltigen Produktionsweise mit klaren Regeln. So darf nur mehr eine bestimmte Anzahl an Vieh pro Hektar Futterfläche gehalten werden. Je nach Höhe der Futterflächen sind dies maximal 2,5 Großvieheinheiten je Hektar. Für das neue System gilt ab dem kommenden Jahr eine fünfjährige Übergangsfrist, innerhalb der jedes Mitglied seinen Viehbestand und seine Produktion anpassen muss.stol/sor