Freitag, 19. Juni 2015

Gutes Jahr für den Südtiroler Raiffeisenverband

„Jede zweite Familie erwirbt ihr Eigenheim mit einem Raiffeisenkredit und jeder zweite Hotelier oder Handwerker tätigt seine Investitionen mit Raiffeisen“, betonte der Generaldirektor des Raiffeisenverbandes, Paul Gasser, am Freitagvormittag stolz die wirtschaftliche Bedeutung von Raiffeisen in Südtirol.

Foto: DLife
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Die landwirtschaftlichen Genossenschaften stünden trotz veränderter Marktbedingungen wie Auslaufen der Milchquoten, niedriger Apfelpreise und russischem Embargo gut da. Die Produktion bei Äpfeln, Wein und Milch stieg im vergangene Jahr an, allen Mitgliedern dieser Sparten hätten im vergangenen Jahr gute oder befriedigende Preise ausgezahlt werden könne, so Gasser.

„Unter den insgesamt 58 Energiegenossenschaften produzierten die 27 E-Werk-Genossenschaften 2014 304,5 Gigawattstunden Strom und versorgten so ein Jahr lang knapp 100.000 Südtiroler Haushalte mit Strom aus Wasserkraft.

Laut Obmann Heiner Nicolussi-Leck erzielten die auch die übrigen Genossenschafts-Sparten, darunter die Viehzuchtverbände, die Konsum- und Bezugsgenossenschaften, die Wassergenossenschaften, die Kulturheim- und Kindergartengenossenschaften, die Wohnbau- und Sozialgenossenschaften sowie die Sonstigen Genossenschaften durchwegs gute Ergebnisse.
Der scheidende Obmann Heiner Nicolussi-Leck, der aufgrund der statutarischen Altersbegrenzung seine Funktion abgibt, zog auch Bilanz über seine 12-jährige Amtszeit. „Die genossenschaftliche Idee in ihrer ursprünglichen Form durch eine starke Interessensvertretung, aber auch durch Dialogbereitschaft und Verhandlungsgeschick vorantreiben“, nannte Nicolussi Leck als Leitgedanken seiner Obmannschaft. 

stol

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