Konkret würden 50,8 Prozent der Renten – in absoluten Zahlen: acht Millionen Renten – die vom Institut ausgezahlt werden, nicht einmal die Schwelle von 500 Euro im Monat erreichen. 79 Prozent der Pensionen liegen dem Bericht zufolge unter 1000 Euro. Nur 11,1 Prozent kommen auf 1000 bis 1500 Euro und 9,9 Prozent auf monatlich mehr als 1500 Euro, wie aus dem Bericht hervorgeht. Niedrige Renten und hohe Lebenshaltungskosten können aber eine zunehmende soziale Ausgrenzung von älteren Mitbürgern mit sich bringen.Druck auf Staatskassen Insgesamt werden in Italien 16 Millionen Pensionen ausgezahlt. Außerdem beziehen 2,7 Millionen Italiener eine Invalidenrente. Die Rentenausgaben belasten die öffentlichen Staatskassen schwer. Allein im vergangenen Jahr stiegen die Pensionskosten um 2,3 Prozent. 174.729 Italiener sind im vergangenen Jahr in den Ruhestand getreten, im Vorjahr waren es noch 100.880 gewesen. 2010 sind die Italiener durchschnittlich mit 58,3 Jahren in den Ruhestand gegangen.Trotz der zunehmenden Ausgaben versicherte Inps-Präsident Antonio Mastrapasqua, dass Italiens Pensionssystem ausgewogen sei und dass auch die jüngeren Generationen mit einer Rente rechnen können. „Mit den Pensionsreformen der vergangenen Jahre haben wir eine gewisse Stabilität erreicht. Auch die Jugendlichen von heute werden eine Pension beziehen“, versicherte Mastrapasqua.mit