Freitag, 31. Juli 2020

Hafen Triest bekommt Coronakrise stark zu spüren

Der wirtschaftlich bedeutende Hafen Triest bekommt die Coronakrise deutlich zu spüren. Im 1. Halbjahr 2020 ging das umgeschlagene Warenvolumen um 14 Prozent auf 26,2 Millionen Tonnen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 zurück, teilte der Hafen in einer Presseaussendung am Freitag mit.

Der Hafen in Triest wird während der Coronakrise weniger häufig angesteuert.
Der Hafen in Triest wird während der Coronakrise weniger häufig angesteuert. - Foto: © ANSA / PORTO.TRIESTE.IT
Im Container-Bereich wurde ein Rückgang von 4 Prozent auf 376.250 TEU (20-Fuß-Standardcontainer; Anm.) gemeldet. Der Rückgang sei auf geringerem Container-Verkehr auf Schiffen aus der Türkei zurückzuführen.

Beim Bahnverkehr ab dem Hafen Triest wurde ein Rückgang von 25 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 verzeichnet. Dafür sei der Warentransport in Richtung Österreich dank der neueingerichteten zusätzlichen direkten Bahnverbindungen nach Wien, Linz und Salzburg gestärkt worden. Wien wird öfter angefahren als bisher.

Der Hafen Triest profitiert derzeit von beträchtlichen Investitionen in Bahnverbindungen aus den vergangenen Jahren. Dadurch ist seine Wettbewerbsfähigkeit gestiegen. Der Hafen Triest hat den höchsten Warenumschlag aller italienischen Häfen.

apa

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