250 Millionen Euro wurden für den Terminal investiert, 80 Prozent davon von Privatgesellschaften.Der Terminal wird allen Fähren dienen, die heute in Venedig halten.Damit kann der Hafen Venedig stark entlastet werden.Der neue Terminal mit 1.250 Kilometer langen Kais erstreckt sich auf einer Fläche von 36 Hektar. Bis zu 2.000 Schiffe jährlich können hier halten. Der Terminal wird innovative Dienstleistungen im Logistik- und Handelsbereich garantieren.Damit reagiert die Hafenbehörde auf den zunehmenden Schiffsverkehr, vor allem aus dem südlichen Mittelmeerraum und aus Asien.190 Millionen Euro steckt die italienische Privatgesellschaft „Venice Ro-Port MoS“ in das Projekt. Der Rest der Finanzierungen stammt von der Hafengesellschaft, dem italienischen Staat und EU-Geldern.„Das ist ein positives Beispiel einer Kooperation zwischen öffentlicher Hand und Privatgesellschaften“, meint der Präsident der Hafenbehörde Paolo Costa im Gespräch mit der APA.„Wir wollen Venedigs Nähe zu Österreich und Deutschland sowie zum Balkanraum nutzen, um im Konkurrenzkampf mit den großen Häfen des Nordens wie Rotterdam zu punkten. Unser Ziel ist, die Dienstleistungen für österreichische Unternehmen, die sich für die Abwicklung ihrer Geschäfte des Hafens bedienen wollen, immer konkurrenzfähiger zu gestalten“, meint Costa.Zugleich will Venedig auch die Kooperation mit den Häfen der nördlichen Adria ausbauen.Die 2010 gegründete Vereinigung der nordadriatischen Häfen (Napa), der Venedig, Triest, Ravenna, Koper und Rijeka angehören, will mit Investitionen im Infrastrukturbereich die Wettbewerbsfähigkeit der Adria-Häfen im internationalen Umfeld steigern. Vor allem im Container-Bereich soll das Aktivitätsvolumen bis 2030 stark erhöht werden.„Entweder wir wachsen zusammen, oder wir scheitern. Die Konkurrenz anderer europäischer Häfen ist groß. Nur mit Kooperation können wir punkten“, sagt Costa.apa