Freitag, 26. Juli 2019

Handelskammer: Info-Event zu elektronischen Rechnungen

In Italien ist seit Anfang des Jahres die elektronische Rechnungsstellung für alle Unternehmen Pflicht. Neulich wurden im Zuge eines Events in der Handelskammer Bozen eine erste Bilanz gezogen und die neuesten Entwicklungen vorgestellt. So sind zum Beispiel seit dem 18. April 2019 alle öffentlichen Verwaltungen der Europäischen Union verpflichtet, elektronische Rechnungen von Unternehmen zu akzeptieren.

Im Bild von links nach rechts: Luca Valentini, Digitale Dienste der Handelskammer Bozen, Mario Altavilla, Unioncamere, Nicoletta Chiavinato, InfoCamere, Wilhelm Obwexer, Wirtschaftsberater, Luca Filippi, Vizegeneralsekretär der Handelskammer Bozen. - Foto: HK
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Im Bild von links nach rechts: Luca Valentini, Digitale Dienste der Handelskammer Bozen, Mario Altavilla, Unioncamere, Nicoletta Chiavinato, InfoCamere, Wilhelm Obwexer, Wirtschaftsberater, Luca Filippi, Vizegeneralsekretär der Handelskammer Bozen. - Foto: HK

Eröffnet wurde die Informationsveranstaltung in der Handelskammer Bozen von Luca Filippi, dem Vizegeneralsekretär der Handelskammer Bozen. Er informierte über die Fortschritte in der Anwendbarkeit der elektronischen Rechnung: „Ein Ziel der elektronischen Rechnungsstellung ist es, den bürokratischen Aufwand langfristig zu reduzieren. Damit dies gelingt, sollten elektronische Rechnungen länderübergreifend ausgestellt werden können. Seit 18. April 2019 sind alle öffentlichen Verwaltungen in Europa dazu verpflichtet, elektronische Rechnungen zu akzeptieren. Dies ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.“

Den ersten Vortrag hielt Mario Altavilla von Unioncamere, der Vereinigung der italienischen Handelskammern, über die elektronische Rechnung in der europäischen Union. Wirtschaftsberater Wilhelm Obwexer zog bei seiner anschließenden Präsentation eine erste Bilanz über die elektronische Rechnungsstellung in Italien: „Der Start der elektronischen Rechnung verlief besser als gedacht. Jetzt geht es darum das Einsparungspotenzial durch die Digitalisierung im Betrieb bestmöglich zu nutzen.“

Die Plattform für die elektronische Fakturierung der Handelskammer für Klein- und Mittelbetriebe (KMUs) präsentierte Nicoletta Chiavinato von InfoCamere, der Informatikgesellschaft der italienischen Handelskammern. Die Plattform für die elektronische Fakturierung der Handelskammer Bozen kann von allen in der Handelskammer registrierten Unternehmen kostenlos genutzt werden. Die Betriebe können die Plattform unbegrenzt verwenden und beliebig viele Rechnungen ausstellen. Außerdem können Eingangsrechnungen über das Portal erhalten werden. Die übermittelten und die eingetroffenen Rechnungen werden von InfoCamere kostenlos für zehn Jahre archiviert.

Luca Valentini von der Handelskammer Bozen hob abschließend die weiteren Dienstleistungen zur Digitalisierung von Unternehmen der Handelskammer Bozen hervor. So zum Beispiel die digitale Unternehmensbox, die digitale Identität (SPID) und die digitale Unterschrift.

stol

stol