Mittwoch, 11. November 2020

Handelskammer: „Keine strengeren Maßnahmen“

Folge man dem 5-Tage-Trend, so lasse sich für Südtirol sagen, dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Sinken begriffen sei. Dies gebe Anlass zur Hoffnung. Die Handelskammer Bozen schlägt vor, momentan keine strengeren Maßnahmen einzuführen, sondern auf die Wirkung der bestehenden zu bauen.

Die Handelskammer Bozen schlägt vor, momentan keine strengeren Maßnahmen einzuführen
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Die Handelskammer Bozen schlägt vor, momentan keine strengeren Maßnahmen einzuführen - Foto: © shutterstock
Seit Samstag, 7. November 2020 zeige sich, dass die Zahl der Neuinfektionen in Südtirol von 774 auf heute (Stand: 11.11.2020) 386 gesunken ist. Zurückzuführen sei dies auf die strengen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.


„Nun wäre es angebracht, abzuwarten und momentan keine weiteren, schärferen Maßnahmen zu erlassen, sondern auf die Wirkung der bestehenden zu bauen, bevor ein 2. Lockdown eingeleitet wird“, so Handelskammerpräsident Michl Ebner.

Es liege auf der Hand, dass die politischen Entscheidungsträger vor einem schwierigen Balanceakt stehen, zwischen gesundheitlichen Überlegungen einerseits und den wirtschaftlichen andererseits.

Durch die vom Land in den letzten Wochen verschärften Corona-Maßnahmen wurde bereits eine Großzahl der Südtiroler Betriebe geschlossen, wobei die damit einhergehende Verordnungsflut die Menschen und Unternehmen stark verunsichert hat.

stol