Montag, 05. März 2018

Handelskammer zum Patentschutz

Vor Kurzem fand in der Handelskammer eine Informationsveranstaltung zum Thema Patente statt. Die rund 100 Teilnehme erfuhren aus erster Hand wie Patente als wirkungsvoller Schutz für neue technische Erfindungen verwendet werden können, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und welche Anmeldeverfahren es gibt.

Wir investieren viel Geld in den Schutz unserer Ideen und Innovationen, da sie uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern“, so Egon Resch, Innovation & Research Manager bei Salewa.
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Wir investieren viel Geld in den Schutz unserer Ideen und Innovationen, da sie uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern“, so Egon Resch, Innovation & Research Manager bei Salewa.

„Vorsprung durch Innovation ist eine wirkungsvolle Strategie für den unternehmerischen Erfolg. Innovative neue technische Produkte und Verfahren können durch ein Patent wirksam vor Nachahmern geschützt werden“, unterstreicht der Generalsekretär der Handelskammer Alfred Aberer.

Durch eine Patentanmeldung erhalten die Patentinhaber das exklusive gewerbliche Nutzungsrecht für ihre Erfindung. Damit können sie Dritten die gewerbliche Nutzung des geschützten Produktes oder Verfahrens untersagen. Um diesen Schutz zu erlangen, müssen jedoch verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden. Außerdem gibt es, je nach gewünschter territorialer Ausdehnung, verschiedene Anmeldeverfahren.

Über die Möglichkeiten des Patentschutzes informierte der Bereich Patente und Marken bei einer Informationsveranstaltung in der Handelskammer Bozen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden zunächst die Grundlagen des Patentschutzes aufgezeigt. Dabei wurden sowohl die Voraussetzungen als auch die verschiedenen Anmeldeverfahren für den Erhalt eines Patents erläutert. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf das italienische Patent gelegt.

„Patente sind ein wichtiges Instrument, um innovative Produkte erfolgreich vor Imitationen zu schützen.“

Die Wege zum europäischen Patent waren Gegenstand eines Fachvortrages von Frau Heidrun Krestel vom Europäischen Patentamt. Sowohl das aktuelle Anmeldeverfahren als auch das neue Einheitspatent wurden vorgestellt. Ein Best-Practice Vortrag zum Patentschutz seitens des Südtiroler Unternehmens Salewa der Oberalp Group rundete die Vortragsreihe ab.

„Patente sind für uns ein wichtiges Instrument, um innovative Produkte erfolgreich vor Imitationen zu schützen. Immerhin bedarf es eines hohen finanziellen und zeitlichen Aufwands sowie zahlreicher Tests bis ein neues Produkt auf den Markt kommt. Wir investieren viel Geld in den Schutz unserer Ideen und Innovationen, da sie uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern“, so Egon Resch, Innovation & Research Manager bei Salewa.

Bereits am Vormittag konnten die Fragen der Teilnehmer/innen im Rahmen einer Diskussionsrunde beantwortet werden. Zusätzlich hatten Interessierte am Nachmittag die Möglichkeit, eine kostenlose individuelle Beratungssprechstunde mit einem Patentexperten in Anspruch zu nehmen.

stol

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